Pascal Kober - FDP-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Reutlingen

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Sonntag, 5. Februar 2012

Warum FDP?

Wie ich die FDP empfinde und warum ich mich für die FDP entschieden habe:

1.  Menschenfreundlich

Die Politik der FDP ist die menschenfreundlichste Politik. Der Mensch steht im Mittelpunkt, mit seinen Stärken und auch mit seinen Schwächen. Im Zweifel aber vertrauen wir den Menschen, haben Zutrauen in seine Verantwortungsfähigkeit und seine Kraft, seinen Ideenreichtum, seine Kreativität und seinen freien Willen.
Wir sehen im Menschen nicht zuerst eine Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenlebens wie die Konservativen, weswegen diese die Bürgerinnen und Bürger allzu häufig durch Gebote und Verbote kleinhalten wollen.
Und wir sehen im Menschen nicht zuerst ein Opfer undurchsichtiger Systeme und Organisationen, wie es die politische Linke tut, weswegen sie allzu häufig in Gefahr gerät, ihm Verantwortungsfähigkeit und Einsichtsfähigkeit abzusprechen, um ihn dann zum Betreuten anderer Systeme und Organisationen zu machen.

2.  Zukunftsgewiss
Die FDP blickt optimistisch in die Zukunft. Keine andere Partei hat ein solches Zutrauen in die Menschen und in eine gelingende, gemeinsame Zukunft. Die Herausforderungen sind ernst – aber sie sind zu meistern.

3.  Sozial kompetent
Die FDP redet nicht nur von sozialer Verantwortung und instrumentalisiert sie auch nicht für ihre eigenen Zwecke. Sie macht sich ideenreich und tatkräftig an die Lösung. Dabei verletzt sie nicht die Würde der Betroffenen und gibt das Ideal einer freien Gesellschaft nicht auf. Leitbild der FDP – Sozialpolitik ist die Befähigung zu Eigenverantwortung, zu Teilhabe an der Gesellschaft und zu einem solidarischen Miteinander. Liberale Sozialpolitik begnügt sich nicht damit, die Schwächen Betroffener zu verwalten und materiell auszugleichen, sondern sie will an den Ursachen ansetzen und an den Stärken der Menschen anknüpfen.

4.  Pragmatisch und zielorientiert
Nicht die Politik der besten Absichten, des scheinbar moralisch höchststehenden Standpunktes, sondern die Politik der besten Ergebnisse steht im Vordergrund liberaler Politik. Ein schönes Beispiel hierfür habe ich an anderer Stelle auf dieser Homepage bereits berichtet. Es entstammt dem politischen Lebenswerk von Hildegard Hamm-Brücher: Als Stadträtin setzte sich Hamm-Brücher dafür ein, dass endlich auch Frauen, die bei Bewerbungen nie zum Zuge kamen,  die Aufnahme ins Münchner Philharmonische Orchester gelingen sollte. Doch statt schlicht laut und Aufmerksamkeit erregend das den Frauen widerfahrende Unrecht zu beklagen, was ihr sicherlich jede Wiederwahl garantiert hätte, entschied sie sich für einen anderen politischen Weg. Sie setzte sich dafür ein, dass das Vorspielen aller Bewerber(innen) hinter einem Vorhang stattfinden sollte. Danach dauerte es nicht mehr lang, bis die ersten Frauen gleichberechtigte Aufnahme in das Orchester fanden...


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